Frizzey Greifs Herz schlägt für die Ärmsten der Armen in Nepal. Am 5. Oktober findet in Ladis zum Jubiläum ein Benefizevent statt. Dabei werden auch etliche Kunstwerke versteigert.
Es gilt als das höchste Land der Welt: Nepal. Eingebettet ins Himalaya-Gebirge befindet sich der relativ kleine Binnenstaat zwischen Indien und Tibet. Zwischen unzähligen Trekking-Routen im Gebirge, den 14 höchsten Bergen der Welt und kunstvollen Tempeln leben dort mehr als 30 Millionen Nepali.
Doch Nepal zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Dann brach auch noch der Boden unter dem gebeutelten Land weg: Mehrere Erdbeben erschütterten die Region, sie gelten als die tödlichste Katastrophe in der Geschichte Nepals.
Fast 9000 Tote bei großem Erdbeben
8800 Menschen kamen dabei ums Leben, rund 22.300 wurden verletzt. Für den Tiroler Frizzey Greif mit seiner Hilfsorganisation Frizzey Light der ausschlaggebende Grund, sich auf den Weg nach Asien zu machen. Mittlerweile zehn Jahre lang reiste er im Rahmen des Hilfsprojektes immer wieder nach Nepal. Am 5. Oktober (Einlass und Aperitif ab 17 Uhr, Beginn 18 Uhr) blickt er bei einem Benefizevent anlässlich des Zehnjahresjubiläums im Rechelerhaus in Ladis stolz darauf zurück.
Mit einem über 60-köpfigen Team, Sherpas, Krankenschwestern, Ärzten und Studenten konnten mehr als 60.000 Menschenleben vor Ort gerettet werden, dort, wo es keine Hilfe gab.
Frizzey Greif
Bergsteigerlegende Peter Habeler mit von der Partie
“Ich wurde von Freunden überredet, nach dem erfolgreichen Abschlussevent 2023 doch noch alle Kräfte in die Hand zu nehmen, um zum zehnjährigen Jubiläum des Frizzey Light Vereins, zehn Jahre Nepalhilfe und das zehnte Benefizevent durchzuführen. Vor allem, nachdem Bergsteigerlegende Peter Habeler mit einem Multimedia-Vortrag über die Everest-Besteigung für seinen Teil für den unermüdlichen Einsatz dazu beitragen möchte“, betont der Oberländer Visionär und Allround-Künstler.
Humanitäre Vision verwirklicht
Trotz vieler Hindernisse ist es Frizzey Greif gelungen, in zehn Jahren, begleitet von seiner Lebensgefährtin Christine Jarosch und unterstützt von wunderbaren Menschen in seiner Heimat wie in Nepal, humanitäre Visionen zu verwirklichen. „Mit einem über 60-köpfigen Team, Sherpas, Krankenschwestern, Ärzten und Studenten konnten mehr als 60.000 Menschenleben vor Ort gerettet werden, dort, wo es keine Hilfe gab. Infrastruktur wurde errichtet und Arbeitsplätze geschaffen – besonders in der Coronazeit, als alles still stand“, betont Frizzey.
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