Schneller als geplant können Salzburgs Meteorologen in ihr neues Zuhause einziehen. Nach 13 statt 15 Monaten Bauzeit konnte das Team der Geosphere Austria (einst ZAMG) in den Neubau in Salzburg-Nonntal einziehen. Was vor rund 40 Jahren als Wetterdienststelle Salzburg begann, ist jetzt die neue Regionalstelle der Geosphere Austria für Salzburg und Oberösterreich.
„Damit sind wir bestens für Krisenfälle gerüstet“
Zusätzlich zum Wetter- und Lawinendienst bekommt auch das Observatorium am Sonnblick in Rauris eine zweite Basis. Mit rund zehn Mitarbeitern werden vor allem technische und organisatorische Arbeiten erledigt. Mit rund 20 Mitarbeitern, die für den regionalen Wetterbericht und die Erdbebenüberwachung zuständig sind, gibt es aktuell 32 Arbeitsplätze.
„Wir haben jetzt einen großzügigen Vorhersage-Raum. Damit sind wir für Krisenfälle bestens gerüstet“, sagt Michael Butschek, Leiter der Regionalstelle. Am vergangenen Unwetter-Wochenende wurden Prognosen für Salzburg bereits hier erstellt. Die Kosten für das neue, von der Bundesimmobiliengesellschaft errichtete, Gebäude lagen bei 3,8 Millionen Euro. Im Garten gibt es neben vielen Messgeräten drei Bienenstöcke, die von den Geosphere-Mitarbeitern gepflegt werden.
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