Durch den anhaltenden starken Regen sind auch die heimischen Einsatzkräfte weiter gefordert. Am Samstagvormittag hat es vor allem den Flachgau erwischt. Keller mussten ausgepumpt werden, es kam zu Stromausfällen.
In vielen Flachgauer Gemeinden mussten die Feuerwehren ausrücken um Keller auszupumpen oder den Hochwasserschutz aufzubauen. In Obertrum war der Schutz bereits am Vormittag installiert. In Thalgau bereiteten die Floriani zahlreiche Sandsäcke vor, um im Notfall schnell reagieren zu können.
Gegen Mittag wurde der Gaisberg-Rundwanderweg wegen umgestürzter Bäume komplett gesperrt. Auch in den Gebirgsgauen hatten die Feuerwehren mehrere Einsätze wegen umgestürzter Bäume. So war etwa in Ramingstein im Lungau die Karneralmstraße verlegt. 12 Mann der Feuerwehr konnten den Schaden rasch beheben.
Leichte Entwarnung gibt es vom Pegel der Salzach zu berichten. Die Landeshauptstadt sieht derzeit keine Gefahr. Einige Radunterführungen, wie etwa bei der Lehener Brücke, wurden aber gesperrt.
In Oberndorf hat die Salzach in der Früh die Meldegrenze erreicht. Bürgermeister Georg Djundja (SPÖ) spricht derweil noch von einem Routineeinsatz. Die Schneckenpumpen laufen, um das Wasser der Zubringer geordnet abfließen zu lassen. Der Treppelweg und der Salzachdamm wurden gesperrt. Der Einsatzstab ist in Bereitschaft.
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