Es regnet und regnet in Oberösterreich und Salzburg. Die Landesfeuerwehrkommandos haben bis Samstagvormittag etliche kleinere Einsätze zu bewältigen gehabt. Bisher sei man glimpflich davongekommen, so die einhellige Meinung aus beiden Bundesländern.
Von Donnerstag bis Samstagvormittag gab es im Bundesland Salzburg 72 Einsätze, die 613 Kräfte von 43 Feuerwehren bewältigten. Samstag war vor allem der Flachgau betroffen. In Oberösterreich waren in der Nacht von Freitag auf Samstag 14 Einsätze abzuarbeiten, quer über das Land verteilt.
Der hydrografische Dienst meldete steigende Wasserstände an Inn und Donau sowie Enns. Vorwarngrenzen in Mauthausen und Schärding sollten Samstagnachmittag, in Linz Sonntagfrüh überschritten werden. Hochwasserschutzvorrichtungen wurden aufgebaut. Lokale Überflutungen an kleinen und mittleren Gewässern seien überall möglich, hieß es in einer Presseaussendung Samstagfrüh.
Die Enns in Steyr hatte die Vorwarngrenze bereits überschritten und stieg noch an. Die Stadt rief dazu auf, Uferbereiche zu meiden, Autos aus den potenziellen Überflutungsgebieten zu entfernen, Kellerfenster zu schließen und Ablaufrinnen zu säubern. Sandsäcke für den Notfall liegen bei den Kommunalbetrieben der Stadt bereit.
In Linz wurde der Traunradweg unterhalb der Traunbrücke Ebelsberg vorsorglich gesperrt, ebenso die Fußgängerunterführung Freistädter Straße/Linzer Straße.
Bäume von den Straßen entfernen, überflutete Keller auspumpen, Hochwasserschutz aufbauen und in Salzburg auch Fahrzeuge aus dem Schnee befreien – so lauteten die Aufgaben.
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