Internet via Satellit in die entlegensten Winkel dieser Erde zu bringen – der Dienst Starlink des Elon Musk gehörenden Weltraumunternehmens SpaceX macht es möglich, selbst auf hoher See. Ein Umstand, den sich Offiziere der US-Navy zunutze machen wollten. Krone+ über eine kuriose Verschwörung um ein WLAN namens „Stinky“.
Das Leben auf See steckt voller Entbehrungen. Während sich Seeleute in früheren Tagen wohl vor allem um Nahrungsmittel und ihre Gesundheit sorgten, ist es heute nicht selten der Verlust des Internets und der damit einhergehende Mangel an Kontakt zu Familien und Freunden, der ihnen zusetzt. Dies gilt vor allem für Mitglieder der Marine, auf deren Schiffen der Zugang zum Internet meist restriktiver als anderswo gehandhabt wird, um die Bandbreite für militärische Operationen aufrechtzuerhalten sowie Schiff und Crew vor feindlichen Cyber-Angriffen zu schützen.
Mehrere hochrangige Unteroffiziere der USS Manchester, ein Küstenkampfschiff der US-Navy, wollten jedoch nicht auf den „Draht“ zur Außenwelt verzichten. Um auch während eines Einsatzes im Westpazifik Textnachrichten nach Hause schicken zu können, Filme zu streamen oder Sportergebnisse abzurufen, verschworen sie sich unter Federführung von Senior Chief Petty Officer Grisel Marrero, um heimlich am Außendeck des Schiffes eine Starlink-Antenne zu installieren, auf deren WLAN-Netzwerk ausschließlich sie Zugriff haben sollten. Sein Name: „Stinky“.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.