Die Vereinigung Schlösserstraße, der auch sieben historische Stätten im Burgenland angehören, will als europäische Kulturroute anerkannt werden
Auf einer Länge von 1001 Kilometern verbindet die Schlösserstraße 41 Schlösser und Burgen in drei Ländern. Mit den Burgen Güssing, Bernstein, Lockenhaus und Schlaining sowie den Schlössern Rotenturm, Kohfidisch und Tabor sind auch sieben aus dem Burgenland vertreten. Durch gemeinsame Marketingaktivitäten und Erfahrungsaustausch zielt die Vereinigung seit ihrer Gründung im Jahr 1987 darauf ab, die Bekanntheit der historische Schauplätze zu steigern. „Um auch international in einen exklusiven Kreis aufgenommen zu werden, dem beispielsweise auch die Loire-Schlösser, der Jakobsweg und die Wikinger-Route angehören, will man Teil der europäischen Kulturroute werden“, erklärt Obmann Andreas Bardeau.
Nachhaltiges Besuchermanagement etablieren
Dafür steht im Zuge des Interreg-Projekts „Castle Road 2.0“ ein Budget von 1,4 Millionen Euro bereit. „Mit dem Geld soll die gemeinsame Geschichte wissenschaftlich aufgearbeitet werden, ein nachhaltiges Besuchermanagement sowie ein intelligentes Informationsservice etabliert werden“, erklärt Projektverantwortliche Nina Peischl. Hier gilt es auch die Saison zu verlängern. Das Projekt hat auch das Potenzial, das reiche kulturelle Erbe nachhaltig zu sichern und gleichzeitig den Tourismus im Grenzgebiet zwischen Österreich und Slowenien weiter zu beleben, betont Güssings-Burgmanager Gilbert Lang.
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