Während sich McLaren-Teamchef Zak Brown zu den Luxusproblemen im Rennstall äußert, macht sich bei Lando Norris nach dem Monza-GP Frust breit.
Erneut war der Engländer von der Poleposition aus ins Rennen gestartet, erneut beendete er die erste Runde nicht als Leader – es war bereits das fünfte Mal in dieser Saison, dass der WM-Zweite seine Führung auf den ersten Metern herschenkte. Diese übernahm mit Oscar Piastri ausgerechnet Norris‘ Teamkollege. Mit einem grenzwärtigen Manöver, wie der 24-Jährige findet. „Wenn ich da nur einen Meter später gebremst hätte, dann hätte es gekracht. Das sollten wir uns vielleicht nochmals anschauen“, fordert Norris.
„Gutes, hartes Racing“
Brown hingegen sieht keinen Grund für Diskussionen. „Ich habe den beiden vor dem Rennen gesagt, dass sie sich einfach nicht zu nahe kommen sollen, und daran haben sie sich auch gehalten. Es war gutes, hartes Racing“, so der Teamchef gegenüber „F1TV“. Dass es ausgerechnet seine beiden Fahrer gewesen seien, die sich um die Führung stritten, zeige, wie stark die „Papayas“ aktuell sind. „So ist es mit zwei Nummer-1-Piloten, da wollen beide das Rennen gewinnen, und das Ganze lief sauber ab.“
Wenngleich der Sieg an die „Hausherren“ von Ferrari ging. Charles Leclerc bescherte der Scuderia nach acht Rennen (Monaco) wieder einmal einen roten Triumph, bei Red Bull Racing hängen hingegen die Köpfe. Weltmeister Max Verstappen beendete den Grand Prix auf Rang sechs, Sergio Perez wurde Achter.
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