Die Geschichte rund um das Klagenfurter Hallenbad ist um eine Facette reicher. Die Grünen bringen als Alternative zum Areal beim Wörthersee Stadion das Messegelände ins Spiel.
„Klagenfurt ist die einzige Landeshauptstadt Österreichs ohne Hallenbad. Das muss sich ändern“, betont Olga Voglauer, Kärntner Nationalratsabgeordnete der Grünen. Diese präsentieren nun ein Konzept als Gegenentwurf zu den derzeitigen Plänen neben dem Stadion.
„Das Klagenfurt von Morgen braucht ein nachhaltiges und kostensparendes Stadt-Hallenbad in der Innenstadt, und nicht im Sumpfgebiet“, so Voglauer. „Deswegen kämpfen wir weiterhin beharrlich für ein Stadt-Hallenbad auf dem Messegelände, das im Zuge einer umfassenden Neugestaltung des gesamten Areals Platz neben der Eishalle finden soll.“
Auch für ein 50-Meter-Becken sollte laut den Grünen, die sich dabei auf Informationen der Klagenfurter Messen berufen, genug Platz sein. „Der Parkplatz kann zum Schwimmbad werden, damit der Acker am Südring Acker bleiben kann“, so Voglauer. Die Grünen verweisen auch auf die Probleme mit dem Grundwasserspiegel bei dem Areal am Südring: „Der Bau könnte Wasser in die Häuser der Anrainer drücke, die zusätzliche Versiegelung steigert die Gefahr von Überschwemmungen.“
Konzepte für ein Hallenbad in Klagenfurt sind wahrlich keine Mangelware – in den vergangenen Jahren gab es etliche Vorschläge, aber zur Realisierung kam es nie. Weil Stadtregierung und das Land Kärnten derzeit noch hinter dem Projekt am Südring stehen, sehen die Chancen für den Messestandort wohl auch nicht allzu rosig aus. Trotzdem wollen die Grünen nun Unterschriften sammeln.
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