Sie war 17 Jahre lang die schillernde Frau an Richard Lugners Seite. Mit Conny Bischofberger spricht Christina „Mausi“ Lugner über ihr verrücktes Leben, seinen überraschenden Tod und wie es mit den Lugners, die „Mörtel“ immer zusammengehalten hat, ohne deren Familienoberhaupt weitergehen soll.
Auf der Terrasse des „Strandcafés“ an der Alten Donau ist ein Tisch nur für sie gedeckt. Weiße Blumen, Mineralwasser still und prickelnd, Taschentücher. „Richard hat sich hier sehr, sehr wohlgefühlt“, sagt Christina Lugner und tupft sich Tränen aus dem Gesicht. „Am 3. Mai vor zwei Jahren hatten wir an diesem Ort noch das letzte internationale Lugner-Treffen. Da sind immer alle Lugners aus der ganzen Welt zusammengekommen.“
Vor derselben Kulisse trat Lugners Ex-Frau einen Tag nach dem Tod des Baumeisters auch vor die Fernsehkameras, um sich für die große Anteilnahme zu bedanken. „Man kann sich gar nicht vorstellen, was in der Lugner City los ist. Kinder bringen selbst gebastelte Geschenke, Menschen entzünden Kerzen, die Bühne ist ein Blumenmeer, und auch alle Mitarbeiter tragen Trauer.“
„Mausi“ trägt eine sechsreihige Perlenkette zum schwarzen Spitzenkleid, an ihrem Armgelenk funkelt ein Bulgari-Armband. Ab und zu legt ein Boot an, dann hört man das Wasser plätschern.
„Krone“: Frau Lugner, Sie sind am vergangenen Dienstag als Sprecherin der Familie aufgetreten. Wie geht es der Familie Lugner?
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