Tiefe Einblicke

Shiffrin emotional: „Das hat mein Leben verändert“

Ski Alpin
14.08.2024 08:38
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Das Ski-Traumpaar Aleksandar Aamodt Kilde und Mikaela Shiffrin musste in der vergangenen Saison viele Rückschläge hinnehmen. Besonders hart traf Shiffrin der Sturz ihres Verlobten. „Sein Sturz hat mein Leben verändert“, so die 29-Jährige.

Bei den Olympischen Spielen in Paris war Shiffrin als Zuschauerin dabei. Etwas Einmaliges. „Ich habe immer selbst als Athletin teilgenommen“, verriet Shiffrin in einem Interview mit Eurosport. „Das war jetzt wirklich eine tolle Erfahrung.“ Denn, obwohl sie Wintersportlerin sei, liebe sie den Sommer. Und nach acht Wochen Training sei es schön gewesen, „mal wieder mit der Sportwelt, mit anderen Athleten in Kontakt zu kommen“.

Sie fieberte unter anderem mit der Turnerin Simone Biles oder der Hürdensprinterin Sydney McLaughlin-Levrone mit, wie auch ihre Instagram-Beiträge suggerieren.

„Das war echt erschreckend“
Bei Eurosport auf den schweren Sturz ihres Verlobten Kilde bei der Abfahrt in Wengen im Januar angesprochen, wurde Shiffrin sehr emotional. „Der Sturz von Aleks hat mein Leben verändert. Zumal ich in den letzten fünf Jahren so viel erlebt habe und zu viele Menschen, die ich liebe, im Krankenhaus besuchen musste“, sagte sie. So starb 2019 ihre Oma und ein Jahr später ihr Papa.

Shiffrin erklärte über Kilde: „Ihn dort zu sehen, nach seinem Unfall so viele Fragen zu haben und nicht zu wissen, wie es ihm geht, das war wirklich erschreckend. Für ihn war es traumatisch. Aber ich durfte es nicht zu sehr an mich rankommen lassen, weil ich wieder in den Rennmodus kommen und für den Rest der Saison stark sein musste – und dann bin ich selbst gestürzt.“

Zwei Wochen nach Kildes Sturz verletzte sich die US-Amerikanerin in Cortina am Knie. Die fünffache Gesamtweltcupsiegerin kämpfte sich noch mitten in der Saison zurück. Kilde hingegen schuftet derzeit für seine Rückkehr.

„Die Herausforderung besteht darin, immer wieder aufzustehen“, sagte Shiffrin über die Stürze im Ski-Weltcup: „Aber wir tun es, weil wir es lieben. Der Sport wird aufregender, man will stets schauen, wie weit man es treiben kann. Es gibt Dinge, die man verbessern kann. Das ist meine Motivation und ich hatte Glück, ich bin nicht so häufig gestürzt.“

Der Ski-Weltcup-Auftakt ist am 26. und 27. Oktober in Sölden. Hoffentlich sinkt die Sturzrate in der neuen Saison.

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