28.01.2013 19:48 |

Riesige Rauchsäule

Millionenschaden durch Heurigen-Brand in NÖ

Mehr als 100 Feuerwehrkräfte sind am Montag in Niederösterreich stundenlang im Einsatz gestanden, nachdem ein Heurigenlokal in Brand geraten war. Dichter Rauch erschwerte den Zugang der Einsatzkräfte ins Innere des Gebäudes, in welchem sich das Feuer auch auf eine über dem Lokal befindliche Wohnung ausgebreitet hatte. Menschen wurden nicht verletzt, der Brand verursachte einen Millionenschaden.
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Gegen 10 Uhr heulten die Sirenen und alarmierten mehrere Wehren aus der Umgebung über den Brand mitten im Ortsgebiet von Sooß im Bezirk Baden. Vor Ort bot sich den eintreffenden Feuerwehrkräften ein in dichten Rauch gehülltes Gebäude.

Flammen breiteten sich auf Wohnung im ersten Stock aus
Während von außen über Dreh- und Schiebeleitern die ersten Löschangriffe gestartet wurden, begaben sich weitere Löschtrupps ins Innere. Dort wurde das Vorankommen durch den dichten Rauch enorm erschwert. Das Feuer hatte sich mittlerweile auch auf eine Wohnung im ersten Stock ausgebreitet. Ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude wurde jedoch verhindert.

Genaue Brandursache noch unklar
In den Nachmittagsstunden konnte schließlich "Brand aus" gegeben werden. Verletzt wurde niemand. Die Besitzerin des Lokals hatte sich kurz vor Brandausbruch noch im Schankraum aufgehalten. Nachdem sie das Gebäude verlassen hatte, bemerkte sie die Rauchwolken. Während des Einsatzes erlitt ein Feuerwehrmann einen Schwächeanfall und wurde zur Kontrolle ins Landesklinikum Mödling eingeliefert. Der Mann verließ das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung jedoch wieder.

Den bisherigen Ermittlungen zufolge stehen im Bereich des Brandherdes mehrere Elektrogeräte, die auf einen technischen Defekt schließen lassen könnten. Die genaue Brandursache sei jedoch weiterhin ungeklärt, so die Polizei.

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