Es war die große Überraschung am Dienstagabend in Paris: Norwegens Leichtathletik-Star Jakob Ingebrigtsen ging bei den Olympischen Spielen in Paris leer aus. Nun gibt’s heftige Kritik am 23-Jährigen, der als Topfavorit auf Gold galt.
Mega-Enttäuschung für Jakob Ingebrigtsen! Über 1500 m kam er nur als Vierter ins Ziel. „Fiasko“, titelt die Tageszeitung Verdens Gang in fetten Lettern. Es ist von einem „Totalausfall“ des Wunderläufers die Rede. Nach dem „größten Schock in der modernen norwegischen Olympiageschichte“ ist der Frust in Ingebrigtsens Heimat offenbar riesengroß.
Auf Zielgeraden überholt
Ingebrigtsen, der nach seinem Europarekord von 3:26,73 Minuten im vergangenen Monat die viertschnellste Zeit der Geschichte gelaufen war, wollte es dem Briten Sebastian Coe als nun weiter einzigem Doppel-Olympiasieger über 1500 m gleichtun. Auf der Zielgeraden aber wurde der 23-Jährige, der das Rennen aggressiv angegangen war und die Führung gleich auf der ersten Runde an sich gerissen hatte, noch von den drei Konkurrenten überholt.
Hocker triumphiert
Der US-Amerikaner Cole Hocker triumphierte in neuem Olympischen Rekord (3:27,65 Minuten) vor dem britischen Weltmeister Josh Kerr (+0,14) und Yared Nuguse (USA/+0,15).
„Sie haben mich überlistet“
„Mein Team sagt immer: ‘Wer eine große Klappe hat und derjenige ist, den es zu schlagen gilt, hat in Wettbewerben alles zu verlieren‘. Heute haben mich Cole Hocker, Yared Nuguse und Josh Kerr überlistet“, schreibt ein enttäuschter Ingebrigtsen via Instagram. „Sie waren ‘die Besten‘, als es wirklich darauf ankam. Und ich möchte ihnen allen zu einer tollen Leistung gratulieren!“
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