Truls Möregardh bleibt die Sensation des olympischen Tischtennis-Turniers. Am Freitag erreichte der Mann mit dem sechseckigen Schläger dank eines 4:2-Erfolgs über den Brasilianer Hugo Calderano das Finale – als erster Schwede seit Jan-Ove Waldner im Jahr 2000.
Gegner dort ist der an zweiter Stelle gesetzte Chinese Fan Zhendong. Die Nummer eins, dessen Landsmann Wang Chuqin, war bereits in der zweiten Runde von Möregardh eliminiert worden.
„Stehe noch immer unter Schock“
„Ich stehe noch immer unter Schock“, meinte Möregardh nach seinem Triumph. Erstmals seit 2008 stehen nicht zwei Chinesen im olympischen Einzel-Finale. Der 22-Jährige, in Paris an 19. Stelle gereiht, spielt für den Verein Saarbrücken und fällt auch dank seines sechseckigen Schlägers auf. Der sehr selten verwendete Cybershape-Schläger ist dafür optimiert worden, die Schlagfläche zu maximieren.
In seiner Heimat schwärmte die Zeitung „Aftonbladet“ schon seit Tagen vom neuen Nationalhelden mit dem Wunderschläger. „Hier ist der große Superknaller der Olympischen Spiele!“, hieß es zuletzt in fetten Lettern der Zeitung.
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