Gewitter und Co. werden immer lokaler, stärker und unberechenbarer: Nun planen 14 Staaten Europas ein groß angelegtes Projekt zur Erforschung von Unwettern und Tornadobildung. Führend beteiligt: eine österreichische Forschergruppe in Wiener Neustadt. Welche Aufgabe sie übernehmen und wie ihnen „Storm Chaser“ wertvolle Hilfe leisten.
Während andere das Weite suchen, wenn es schwarz am Himmel wird und bedrohliche Wolkenberge aufziehen, machen sie sich rasch in die Gegenrichtung auf: „Storm Chaser“ – auch Gewitterjäger genannt – fahren mit speziell ausgerüsteten Fahrzeugen möglichst nah in die Gefahrenzone und berichten über das Geschehen. Bekannt vor allem durch Berichte der Tornadojäger in Amerika, hat sich auch in Österreich eine Szene etabliert – etwa „Skywarn Austria“, die seit 2005 auch aufregendes Material bzw. wertvolle Daten an Medienpartner und Wetterdienste liefern – von Bildern über Filme bis zur Zugrichtung und Entwicklung von brisanten Gewitterzellen.
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