Zwei Kärntner Bergsteiger sind am Mittwoch nach einem Sturz von der Cima di Riofreddo (Kaltwasser-Gamsmutter) in den Julischen Alpen in Kärntens italienischer Nachbarregion Friaul-Julisch Venetien gestorben. Bei den Opfern handelt es sich um zwei Mitglieder der Villacher Bergrettung im Alter von 30 und 39 Jahren.
Die Leichen wurden Donnerstagfrüh vom regionalen Rettungshubschrauber auf mehr als 2000 Metern Höhe geborgen, so die friaulische Alpinrettung.
Die Bergrettungsmannschaften hatten sich am Mittwochnachmittag auf die Suche nach den beiden Bergsteigern gemacht. Zuvor war festgestellt worden, dass sie nicht wie geplant zurückgekehrt waren. Ihre Angehörigen, die auf ihre Rückkehr warteten, versuchten sie vergebens telefonisch zu erreichen. Das Auto der Villacher wurde auf einem Parkplatz entdeckt. Von dort aus begann die Suche nach den beiden Männern.
Die Kärntner waren mit der Absicht aufgebrochen, vom Spigolo Comici aus die Spitze Cima di Riofreddo zu erreichen, eine Route mit 800 Metern Höhenunterschied, die mehrere Stunden in Anspruch nimmt. Die Suche wurde über Nacht unterbrochen und Donnerstagfrüh mit einem Hubschrauber der Alpinrettung fortgesetzt. Von diesem aus konnten die Leichen der beiden Alpinisten geortet werden.
Leichen geborgen und ins Tal gebracht
Die Ursachen des Unfalls werden noch ermittelt. Noch unklar ist, ob der Sturz der Alpinisten durch einen Fehler von einem der beiden Männer oder durch einen möglichen Steinschlag verursacht wurde. Die beiden Villacher waren zum Zeitpunkt ihres Auffindens noch immer an das Seil gebunden und teilweise in der Wand verankert. Nach der Bergung wurden die Leichen ins Tal Saisera gebracht. Die Angehörigen wurden informiert.
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