„Krone“-Kommentar

Setzen wir diese Männer endlich vor die Tür!

Wien
21.07.2024 08:00

Schutz „Ich beschütze dich!“

Neben „Ich liebe dich“ die drei schönsten Worte der Welt. Jemand in einer Notsituation beschützen – vor dem Verbrecher, dem mobbenden Schüler, dem prügelnden Ehemann.

Jeden Tag ziehen Tausende ihre Uniformen an und beschützen andere. Polizisten fangen sich Kugeln ein, Feuerwehrmänner laufen hinein, wo andere hinaus laufen, Rettungssanitäter flicken Verwundete zusammen, selbst wenn um sie herum alles in Trümmern liegt.

Dazu kommen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Frauenhäusern, Jugendeinrichtungen, Notunterkünften, Krisenzentren, die Pflegefamilien und viele mehr.

Schutz bieten, wenn andere die schlimmsten Momente ihres Lebens durchstehen. Eine noble Tat und mutig noch dazu.

Wenn jemand Fürsorge benötigt, und ich mein Heim zur Hilfe öffne, erwarte ich mir nicht viel. Ich will keinen Dankesbrief und keinen Geschenkkorb, noch nicht einmal das Versprechen, es mir in einer ähnlichen Situation gleichzutun. Der Schutzsuchende soll nur zu schätzen wissen, was ich für ihn leiste. Er soll mir nicht die Möbel zertrümmern, mir aus Bosheit nicht die Küche niederbrennen, nicht meine Uhr stehlen und nicht meine Freunde belästigen.

Schutzsuchende aus anderen Ländern, die mit Messern bewaffnet durch unsere Straßen ziehen, rauben, prügeln oder noch schlimmere Verbrechen begehen, die suchen in Wahrheit keinen Schutz.

Setzen wir diese Männer endlich vor die Tür!

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