Sommerpause – von wegen! Fünf Wochen nach Ende der alten Unterhaus-Spielzeit fiebern die Klubs schon dem Anpfiff zur neuen entgegen. Los geht‘s in Salzburg mit dem Landescup der Männer ab Donnerstag. Dabei dürfen sich die Klubs auf einige neue Regeln einstellen.
Nach vielen Wechseln im Vorjahr und Winter wollte sich Salzburgligist Hallein in Zurückhaltung üben. „Wir haben dann im März eine gutes Gerüst gehabt und gesagt, dass es mit sieben, acht Jungen noch besser geht“, schildert Trainer Christoph Lessacher. Nun hält der Dritte der Vorsaison bei 34 Spielern für „Erste“ und 1b. „Wir trainieren zusammen, können aus dem Vollen schöpfen und mit beiden Teams vorn mitspielen.“ Nach ersten Tests soll Freitag in Schleedorf der Landescup-Aufstieg her. Nächste Runde könnte Ligarivale Thalgau als Liga-Generalprobe warten. Zudem lockt zum Auftakt etwa das Derby Henndorf gegen Straßwalchen, Bramberg muss in Maishofen ran.
Kapitänsrichtlinie und Handspiel im Fokus
Neue Regeln gibt’s heuer nicht nur für Hallein, sondern alle Unterhausklubs, darunter die bei der EURO erprobte Kapitänsrichtlinie: Flächendeckend kommt, dass bei wichtigen Entscheidungen nur der Spielführer das Gespräch mit dem Unparteiischen sucht. Weiters: Unabsichtliches Handspiel samt Elfer im Strafraum wird nicht mehr mit Rot sanktioniert. Dringen Spieler beim Elfer zu früh in die Box ein, wird nur gepfiffen, wenn es direkt Einfluss aufs Geschehen nimmt - meist bei Abprallern. Nicht kommen wird der Extra-Wechsel bei Gehirnerschütterungen.
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