Das Premierenjahr einer „Spiel auf dem See“-Aufführung ist immer besonders aufregend – und natürlich ein gesellschaftliches Highlight. Die „Krone“ hat sich bei der Eröffnung unter die Schaulustigen gemischt.
„Es ist schön, ein Teil davon sein zu dürfen“, schwärmte Zaungast Doris Ohneberg am Eröffnungstag. Sie ist als „waschechte Seebrünzlerin“ besonders stolz auf ihre Heimat und ließ es sich nicht nehmen, vor dem Festspielhaus dabei zu sein. Auch Eva Graf aus Wolfurt lobte die Nähe zu den Prominenten und Künstlern: „Die Kultur wird zu den Menschen gebracht. Jeder kann zuschauen und sich frei bewegen.“ Neo-Pensionist Reimar Blum kam das erste Mal als Schaulustiger auf den Symphonikerplatz und zeigte sich begeistert von den vielen elegant gekleideten Menschen. Er und seine Frau besuchen regelmäßig die Vorstellungen: „Dieses Bühnenbild taugt mir sehr. Wir haben schon Karten und sind für jedes Wetter gewappnet.“
Mut zu Farbe und besondere Designs
Das einzigartige Ambiente brachte auch die geladenen Gäste und Politiker ins Schwärmen, etwa den Bludenzer Bürgermeister Simon Tschann – er hofft auf Wetterglück für die nächsten vier Wochen, denn „geregnet hat es heuer schon genug“. Die ehemalige Firstlady Ilga Sausgruber ist ein bekennender Opernfan und weiß, welch große Bedeutung die Festspiele für unsere Region haben. Für ihr Outfit in schimmernenden Grün- und Blautönen musste sie nicht lange überlegen. Ihr elfjähriger Enkel sagte am Morgen bereits zu ihr: „Oma, du bist so bunt, wie ein Papagei.“
Mut zu Farbe und besonderen Designs haben die Festspielgäste ohnehin, wie auch Designerin Maiken Kloser bezeugt: „Die Festspieleröffnung ist Vorarlbergs Opernball. Jeder putzt sich heraus.“ Da ist es nicht mehr weit zu Teresa Vogl, die ja den Ball der Bälle in Wien moderiert hat und nun auch die Übertragung des „Freischütz“ auf ORF 2 kommentiert: „Die neue Version macht diese Oper so viel heutiger und greifbarer. Ich hätte nicht gedacht, dass so etwas möglich ist, aber Regisseur Philipp Stölzl hat ganze Arbeit geleistet.“ Gespannt auf die Neuinterpretation war auch Petra Kreuzer, Vizepräsidentin der Vorarlberger Wirtschaftskammer, die in Rot die Blicke auf sich zog.
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