Eine Tragödie hat sich am Dienstag am Waldviertler Stausee Ottenstein ereignet. Ein 72-jähriger Fischer fiel plötzlich aus einem Boot rückwärts in das tiefe Gewässer. Seine Kameraden zogen ihn rasch aus dem Wasser und leisteten Erste Hilfe. Die Polizei bestätigt den Todesfall. Schon in der Nacht war dort ein Helikopter im Einsatz. Aber mit einem glücklicheren Ausgang.
Die genaue Todesursache werde noch ermittelt, bestätigt Polizeisprecher Raimund Schwaigerlehner den Sturz eines Mannes vom Boot in den Stausee Ottenstein. Bisher geht man von einer medizinischen Ursache für den Tod des 72-jährigen Steirers – wie ein Kreislaufproblem oder ein Herzinfarkt – aus.
Rückwärts ins Wasser gefallen
Der Fischer war mit einer Gruppe Kameraden auf mehreren Booten unterwegs. Plötzlich soll er vom Boot rückwärts in den Stausee gefallen sein, heißt es aus Polizeikreisen. Ein zweiter und dritter Angler reagierten sofort und zogen den Mann mit vereinten Kräften rasch aus dem Wasser.
Sofortige Erste Hilfe
Die Fischer-Kameraden leiteten sofort die Erste Hilfe ein. Gegen 9.40 Uhr wurden auch die Feuerwehren Friedersbach und Rudmanns alarmiert, die Rettungs- und Notarztmannschaft beim Transport des schweren medizinischen Geräts unterstützten. (Der Zugang zum Wasser in der Nähe der Stauseebrücke auf der B38 ist dort meist sehr steil.)
Kampf um Leben verloren
Trotz sofortigen und umfangreichen Reanimationsversuchen verloren die Einsatzkräfte den Kampf um das Leben des 72-Jährigen. Der Notarzthubschrauber musste ohne Patienten abheben, die Feuerwehr brachte den Leichnam zur Anlegestelle, wo er einem Bestattungsinstitut übergeben wurde.
Helikoptereinsatz auch schon in der Nacht
Bereits gegen 1.30 Uhr schildern Ohrenzeugen einen Hubschraubereinsatz, der von der Polizei bestätigt wird. „Es handelte sich dabei um eine Suchaktion nach einer abgängigen Schwimmerin“, heißt es. Dieser Einsatz endete aber erfolgreicher. Die Frau konnte gefunden werden.
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