Gleiche Runde, gleicher Gegner, gleicher Volltreffer: Das Traumtor von Spaniens Lamine Yamal am Dienstag im EM-Halbfinale gegen Frankreich war im Prinzip eine Kopie aus dem Jahr 2023. Auch damals traf Yamal. Gegen Frankreich. In einem EM-Halbfinale. Mit Links ins lange Kreuzeck.
Alles kein Scherz! Wir sprechen von der U17-Europameisterschaft im Jahr 2023, die Halbfinalpartie lautete Spanien gegen Frankreich. Und tatsächlich eroberte Yamal, damals noch 15 Jahre jung, auf Halbrechts den Ball, tänzelt ein paar Schritte nach innen, richtete sich den Ball per Außenrist-Tipper schussbereit her und – erraten! – schlenzte die Wuchtel von knapp außerhalb des Strafraums äußerst sehenswert ins lange Kreuzeck. Ein Hammertor. Genau, wie er es am gestrigen Dienstag bei der „großen“ EM wieder tat. Beweis gefällt? Bitte sehr, veröffentlicht von der UEFA selbst:
Damals siegte Frankreich
Plagiatsverdächtig! Und doch gibt‘s ein paar entscheidende Unterschiede zu seinem Geniestreich 2024: Gestern war es das 1:1, das Yamal erzielte, vor einem Jahr der 1:0-Führungstreffer für Spanien. Der Clou aber erweist sich diametral: Während gestern Spanien ins Finale aufstieg, drehten die französischen Jungspunde im Jahr 2023 noch, siegten mit 3:1 und zogen ins Finale ein. Zum ganz großen Coup reichte es für die „Grand Nation“ voriges Jahr aber auch nicht. Im Finale hatte Deutschland im Elfmeterschießen das bessere Ende für sich. Jenes Deutschland, das heuer bei der „richtigen“ EM gegen Yamal und Spanien im Viertelfinale ausschied.
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