Am Dienstag hat das Österreichische Olympische Comite (ÖOC) das finale Aufgebot für die Olympischen Spiele in Paris bekanntgegeben. Insgesamt 81 Athletinnen und Athleten werden Österreich in Frankreich vertreten. Ein weiterer Platz könnte in zwei Tagen dazu kommen. Im Aufgebot sind durchaus einige Medaillen-Hoffnungen. Auch die Fahnenträger stehen fest.
Von 26. Juli bis 11. August geht Rot-Weiß-Rot bei den Olympischen Spielen in Paris auf Medaillenjagd. 81 Sportler werden Österreich in der französischen Hauptstadt dabei vertreten. Das größte Team stellen dabei der Schwimmverband, mit zehn Sportlern. Die Ehre als Fahnenträger aufzutreten wird Kanute Felix Oschmautz und Judoka Michaela Polleres zuteil.
Einige „heiße Eisen“
Große Hoffnungen auf Medaillen dürfen sich Anna-Maria Alexandri/Eirini-Marina Alexandri im Synchronschwimmen machen. Eine weitere Medaillen-Hoffnung ist Victoria Hudson. Bei ihrem Olympia-Debüt möchte die Speerwerferin überzeugen und an ihre jüngsten Erfolge anknüpfen. Schließlich krönte sie sich vor wenigen Wochen zur Europameisterin im Speerwurf. Auch Lukas Weißhaidinger, der bei den vergangenen Spielen in Japan Bronze gewann, will erneut nach Edelmetall greifen.
Chancen auf Gold, Silber oder Bronze gibt es im Reitsport, oder bei den Sportschützen. Auch Michaela Polleres möchte in ihrer Kategorie (70 kg) in den Judo-Bewerben um eine Medaille kämpfen. Außenseiterchancen haben zudem etwa das österreichische Triathlon-Quartett, Tim Wafler im Bahnradsport und Valentin Bontus im Kitesurfen.
Badmintonspieler Collins Valentine Filimon erhielt einen Quotenplatz und wird als 81. Teilnehmer bei Olympia mit dabei sein. Golfspielerin Sarah Schober ist definitiv mit dabei. Überraschend erhielt auch Schwimmerin Lena Kreundl über 200 m Lagen noch einen Startplatz.
Die Nominierung durch das Österreichische Olympische Komitee am Dienstag in Wien war der offizielle Startschuss zur Olympia-Einkleidung, der am Mittwochabend die Farewell-Feier und am Donnerstagvormittag die Verabschiedung und Vereidigung bei Bundespräsident Alexander van der Bellen folgen.
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