Zuletzt ließ – wie berichtet – ein Kontrollamtsbericht zu den Linzer Seniorenzentren (SZL) aufhorchen. Der Überprüfungszeitraum bezog sich auf die Jahre 2019 bis 2022, die Prüfer orteten in den meisten Häusern erhöhten Sanierungsbedarf, vor allem in jenen, die schon mehr als 25 Jahre auf dem Buckel haben.
Obwohl SP-Stadtvize und Sozialreferentin Karin Hörzing im Gespräch mit der „Krone“ darauf hinwies, dass seit der damaligen Initiativprüfung jede Menge passiert sei, wollen die Freiheitlichen den Zustand der Seniorenzentren im heutigen Gemeinderat zum Thema machen und fordern einen Sanierungsplan.
„Sanierungsplan überflüssig“
„Jetzt einen Sanierungsplan zu fordern, ist völlig überflüssig. Einen derartigen Plan gibt es längst, sonst wären die Investitionen, die wir in der jüngeren Vergangenheit getätigt haben, gar nicht passiert“, so Hörzing. So wurden seit 2021 rund 15 Millionen Euro für die Verbesserung der Bausubstanz und der technischen Ausstattung aufgewendet, weitere acht Millionen Euro folgen bis 2026 – um unter anderem Maßnahmen gegen die zunehmende Hitzeentwicklung umzusetzen. Letztere definiert SZL-Geschäftsführer Robert Ritter-Kalisch: „Dies betrifft vor allem Beschattungsmaßnahmen von Glasdächern und Glasfassaden.“
Nicht vor 2027/28
Auf die Frage, ob es in absehbarer Zeit neue Heime brauchen wird, meint die SP-Sozialreferentin: „Die Bedarfsplanung des Landes ist nach wie vor ausständig, aber ich gehe davon aus, dass zumindest bis 2027/28 keine neuen Seniorenzentren nötig sein werden. Und dann am ehesten am Bindermichl oder in Oed.“
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