Vier Spezialisten sollten den Flügel in 94 Metern Höhe am Turm befestigen - bei diesem Vorhaben geschah dann das Unglück. Als der erfahrene Kranführer aus der Steiermark das zwölf Tonnen schwere und 55 Meter lange Ungetüm nach oben hieven wollte, dürfte eine plötzlich aufkommende Windböe das Drama eingeleitet haben.
Der Flügel drehte sich, löste sich aus der Verankerung und fiel rund 90 Meter in die Tiefe. Dabei traf das tonnenschwere Objekt mit voller Wucht das Führerhaus des Krans - die Kabine wurde von dem Flügel regelrecht zermalmt. Umgehend eilten Kollegen dem Vater zweier Kinder zu Hilfe. Doch erst als ein zweiter Kran den tonnenschweren Teil des Windrades angehoben hatte, konnten die Männer zu dem 40-Jährigen gelangen.
Für den zweifachen Familienvater kam jedoch jede Hilfe zu spät, der in der Zwischenzeit per Hubschrauber eingetroffene Notarzt konnte nur noch den Tod des seit 2003 für das Unternehmen arbeitenden Kranführers feststellen. Ermittlungen zur Unfallursache laufen.
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