Die Illwerke-VKW werden in den kommenden zehn Jahren 340 Millionen Euro in den Ausbau der Glasfaser-Infrastruktur investieren. Profitieren werden vor allem die Vorarlberger Seitentäler.
Die Illwerke-VKW sind für Vorarlberg definitiv ein Segen: Das landeseigene Unternehmen ist Motor der Energiewende, hat mit einer vergleichsweise moderaten Preispolitik in Zeiten einer galoppierenden Inflation für Stabilität gesorgt und speist jedes Jahr dank üppiger Gewinne aus dem Spitzenstrom-Geschäft den Landeshaushalt mit etlichen Millionen Euro. Nur um die Dimensionen aufzuzeigen: Allein bis 2040 wollen die Illwerke insgesamt rund neun Milliarden Euro in den Ausbau von erneuerbaren Energien, Energienetze, Kraftwerke und den Ausbau der kritischen Infrastruktur investieren.
Teil dieser Offensive sind auch jene 340 Millionen Euro, die das Unternehmen in den kommenden zehn Jahren in den Ausbau der Glasfaserinfrastruktur stecken wird. Besonders profitieren sollen jene Täler, wo die Versorgung noch mangelhaft sei, so die Illwerke-Vorstände Christof Germann und Gerd Wegeler.
Wir verfolgen im Land eine klare und gesamtheitliche Netzstrategie und sehen darin einen klaren Standortbonus.
Landeshauptmann Markus Wallner
Gerade in den Talschaften Bregenzerwald, Montafon, Leiblachtal, Klostertal, Großes Walsertal und Brandnertal sehe man großen Handlungsbedarf. „Von der Umsetzung profitieren Berechnungen zufolge rund 60.000 Haushalte, das entspricht rund 30 Prozent aller Haushalte in Vorarlberg“, erklärt Wegeler. Zwei Drittel der anschlussfähigen Gebäude lägen in diesen Regionen, ein Drittel in den Ballungsräumen im Walgau und Rheintal.
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