Ein schockierter Nachbar hörte angebliche Schüsse. Nach seinem Notruf rückte die Polizei am Donnerstagabend beim Halleiner Flüchtlingsheim an - und zog wenig später ohne Waffenfund wieder ab. Samariterbund-Chef Christian Dengg klärte im Krone-Interview die Situation auf.
Mit zirka 20 Mann ist die Polizei am frühen Donnerstagabend zu einem Einsatz in Hallein ausgerückt. Ein Nachbar des dortigen Flüchtlingsheims hatte den Notruf gewählt. Es würden Schüsse fallen, ein Mann sei auf dem Balkon des Asylheims und halte eine Waffe. Waffen wurden bei der anschließenden Durchsuchung nicht gefunden. Die Pressestelle der Salzburger Polizei bestätigte heute, Freitag, den Einsatz.
Christian Dengg, Geschäftsführer vom Samariterbund, der das Haus betreibt, sagt: „Ein Bewohner hat Feuerwerkskörper, also Kracher, gezündet. Das geht natürlich nicht und das ist jetzt eine ganz unangenehme Situation.“ Alle Bewohner seien jedoch im Haus, es sei niemand abgängig. Der Schuldige wurde ebenfalls schnell gefunden, wie der Samariterbund-Chef ausrichten lässt und hat sein Vergehen gestanden. Laut Dengg wird das Haus weiterhin so friedlich wie bisher weitergeführt.
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