Weil sich die Zahl der Beschädigungen gehäuft haben und zuletzt sogar gezündelt wurde, soll ein weiterer Bahnhof in Amstetten in Zukunft videoüberwacht werden.
Was zu viel ist, ist zu viel! Das sieht auch Manuel Scherscher, Ortsvorsteher von Mauer-Greinsfurth in Amstetten, so. Denn immer wieder ist der örtliche Bahnhof Ziel unbekannter Rowdys. Nachdem das Gebäude regelmäßig zugemüllt wird und die WC-Anlagen verschmutzt werden, wurden zuletzt sogar Plakatwände angezündet. „Brandstiftung geht absolut zu weit. Dafür habe ich überhaupt kein Verständnis“, ist Scherscher empört.
Er setzt sich daher dafür ein, dass der Wartebereich und der Außenbereich am Bahnsteig videoüberwacht wird. Unterstützt wird die Forderung des ÖVP-Gemeinderats von der Stadt, die 10.000 Euro für das Vorhaben zur Verfügung stellt. „Wir befinden uns derzeit in Abstimmung mit den ÖBB“, heißt es dazu aus dem Rathaus.
„Haben damit gute Erfahrungen“
Auch die Stadtpolizei würde sich über den Einsatz von Kameras freuen. „Wir haben gute Erfahrungen mit Videoüberwachungen am Amstettner und Ulmerfelder Bahnhof gemacht und konnten dadurch schon einige Fälle aufklären. Verdächtige interessieren sich oft nicht für Videoaufzeichnungen“, so Abteilungsinspektor Harald Weidinger. Gleichzeitig kündigt er auch verstärkte Kontrollen in Greinsfurth an.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.