Landtagswahlen

SPÖ-Chef Mario Leiter präsentiert „Kompetenzteam“

Vorarlberg
11.06.2024 17:25
Porträt von Vorarlberg-Krone
Von Vorarlberg-Krone

Die Vorarlberger SPÖ hat ihre Landesliste für die Landtagswahl vorgestellt: Ein Triumvirat von drei erfahrenen Kräften steht an der Spitze, dahinter folgen eher unbekannte, frische Gesichter.

Läuft es bei den Landtagswahlen am 13. Oktober nach Plan, sollten die Vorarlberger Sozialdemokraten nach zuletzt 9,5 Prozent zumindest im zweistelligen Bereich landen und mindestens vier Mandate holen. Neben Parteichef Mario Leiter, Manuela Auer, die derzeit den SPÖ-Landtagsklub führt, und Reinhold Einwallner, der aktuell noch im Nationalrat sitzt, dürfte mit Patricia Zangerl eine noch eher unbekannte Politikerin in den Landtag einziehen.

Die Hörbranzerin ist seit 23 Jahren am Landeskrankenhaus Bregenz tätig und vertritt als Betriebsrätin die Interessen der Angestellten. „Im Landtag möchte ich mein Wissen über Gesundheitsberufe und Gesundheitspolitik einbringen“, ließ sie bei der Präsentation der Kandidaten am Dienstag in Götzis wissen.

Eine ebenfalls noch unbekannte Größe ist Halil Calim, der Platz 5 auf der Landesliste belegt. Der studierte Betriebs- und Volkswirt war im Marketing bei der Firma Blum tätig. Derzeit arbeitet er im türkischen Generalkonsulat. Zieht er in den Landtag ein, will sich Halil Calim für leistbares Wohnen und faire Löhne einsetzen.

Nicht ganz chancenlos, was ein Landtagsmandat angeht, ist auch Stefanie Matei, die Frauenvorsitzende der Ländle-SPÖ. Der Pädagogin aus Feldkirch liegen vor allem die Frauenthemen am Herzen: „Ich habe selbst erlebt, wie schwer der Wiedereinstieg in den Beruf sein kann – nicht zuletzt, weil es immer noch zu wenig Kinderbetreuungsplätze gibt.“ Geht es nach ihr, sollen sich auch die Kosten für einen Schwangerschaftsabbruch, die derzeit bei über 700 Euro liegen, deutlich reduzieren.

Ob auf den vier Bezirkslisten, über welche die Kandidaten in der Regel in den Landtag einziehen, die acht Spitzenplätze ident mit jenen der Landesliste sein werden, ist noch nicht fix. „Möglicherweise gibt es eine Mutation ab Platz 5“, hieß es auf „Krone“-Anfrage. Leiter sieht sich mit seinem „Kompetenzteam“ nicht nur für die Wahl gut gerüstet: „Es wäre auch das richtige Team für eine Regierungsbeteiligung!“

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