Georg Knill wurde als Präsident der Industriellenvereinigung wiedergewählt. Warum er der einzige Kandidat war, was er von EU und kommender Regierung fordert und wie er mit SP-Chef Andreas Babler sowie FPÖ-Obmann Herbert Kickl persönlich klarkommt, erzählt er im Gespräch mit „Krone“-Ressortleiter Rainer Nowak.
„Krone“: Herr Präsident, ich gratuliere zum fast nordkoreanischen Ergebnis ihrer Wiederwahl.
Georg Knill: Ich bin über das Wahlergebnis insofern sehr dankbar und zufrieden, weil es die Geschlossenheit und Einigkeit der Industriellenvereinigung eindrücklich zeigt. Wir haben nach den Erfahrungen vor vier Jahren unsere Statuten angepasst. Und ein so solides Wahlergebnis ist nicht kommunistischer Natur, sondern ein demokratisches Ergebnis, aber ein sehr klares, sehr eindeutiges für mich und auch für meine Vizepräsidentinnen und Vizepräsidenten, das zeigt die Geschlossenheit der Organisation. Das zeigt eben auch, dass wir als Team gerade in diesen herausfordernden Zeiten hier gemeinsam für die Standortpolitik der Österreichs stehen, und somit bin ich sehr dankbar und glücklich und freue mich, auch die nächsten vier Jahre mitgestalten zu dürfen. Es könnte sein, dass die nächsten vier Jahre mindestens politisch so herausfordernd sind wie die letzten.
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