Feuerwehr-Grosseinsatz

Burschen panschten Benzin: Haus brannte völlig ab

Kärnten
29.05.2024 06:47

Für ihre Motocross-Maschinen wollten drei junge Burschen zwischen zwölf und 17 Jahren Benzin mit Zweitakt-Motoröl in ihrer Werkstatt in Kärnten zusammenmischen. Doch plötzlich entzündete sich das Gemisch.

Gegen 17 Uhr heulten am Dienstag im Unteren Drautal die Sirenen. Einsatzort war eine Werkstatt in der Gemeinde Stockenboi. Dort wollten drei junge Burschen für ihre Motocross-Maschinen, die sich auch in der Werkstatt befanden, Kraftstoff aus 20 Litern Benzin und Zweitakt-Motoröl mischen. „Aus unbekannter Ursache entzündete sich das Gemisch plötzlich“, berichtet die Polizei. „Es entstand ein Vollbrand in der Werkstatt und griff auf das in der Nähe befindliche Wohnhaus über.“

In der Werkstatt passierte das Unglück. (Bild: Feuerwehr Feistritz/Drau)
In der Werkstatt passierte das Unglück.
Auch das Wohnhaus war schnell betroffen. (Bild: Feuerwehr Feistritz/Drau)
Auch das Wohnhaus war schnell betroffen.
Die Flammen griffen schnell um sich. (Bild: Feuerwehr Feistritz/Drau)
Die Flammen griffen schnell um sich.
Mit einem Kran wurde der Dachstuhl abgedeckt. (Bild: Feuerwehr Feistritz/Drau)
Mit einem Kran wurde der Dachstuhl abgedeckt.

Brand entwickelte enorme Hitze
Mit einem kleinen Feuerlöscher wollten die Burschen den Brand noch bekämpfen, scheiterten aber. So nahmen die ausgerückten Feuerwehren der Umgebung (Feistritz/Drau, Ferndorf, Kreuzen, Olsach-Molzbichl, Paternion, Pöllan und Stockenboi) mit 85 Einsatzkräften und elf Fahrzeugen den Kampf gegen das Flammeninferno auf.

„Beim Eintreffen der ersten Fahrzeuge stand das Nebengebäude bereits im Vollbrand“, beschreibt die FF Feistritz die Situation. „Durch die enorme Hitze griff der Brand auf den Dachstuhl des Wohngebäudes über, der innerhalb kürzester Zeit ebenfalls in Vollbrand stand.“

Die Werkstatt brannte bis auf die Grundmauern nieder. (Bild: Feuerwehr Feistritz/Drau)
Die Werkstatt brannte bis auf die Grundmauern nieder.

Dach musste abgedeckt werden
Deswegen wurden auch weitere Atemschutztrupps nachalarmiert. Während die Wasserversorgung aus dem vorbeifließenden Tiboldbach sichergestellt wurde, kämpften die Feuerwehren gegen den Brand – leider hatten sie keine Chance. „Das Nebengebäude brannte bis auf die Grundmauern nieder, der Dachstuhl des Wohnhauses musste mühsam geöffnet und in weiterer Folge mittels Krans einer Holzfirma abgetragen werden“, erklärt die FF Feistritz.

Während die Feuerwehrleute aus Paternion noch Nachlöscharbeiten durchführten, gab es über die Ursache noch keine Informationen. „Die genaue Brandursachenermittlung übernehmen Spezialisten des Landeskriminalamtes“, heißt es dazu von der Polizei. Die drei Burschen blieben zum Glück unverletzt.

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