Nach gewerbsmäßigen Diebestouren durchs halbe Land fassten die Täter nun am Landesgericht St. Pölten Haftstrafen aus. Sie zeigten sich zuvor zu den Vorwürfen geständig.
Drogendelikte, Waffenhandel, Diebstahl: Eine lange Liste an Vorstrafen können zwei Rumänen – 56 und 24 Jahre alt – bisher bereits vorweisen. Doch auch zum Teil jahrelange Haftstrafen zwangen die Verbrecher nicht in die Knie. Auf ihren kriminellen Beutezügen quer durch Europa reichen ihre Spuren von Deutschland, Spanien, Italien, Frankreich, Holland bis nach Dänemark. Vor Gericht in St. Pölten zeigten sich die beiden wegen schweren gewerbsmäßigen Betruges Angeklagten geständig.
Die beiden Kriminellen gingen dabei immer nach dem gleichen Schema vor: Der 56-jährige ehemalige Zootechniker lenkte das Auto, der 24-Jährige sowie ein weiterer befreundeter Langfinger füllten fleißig ihre Taschen mit Waren wie Parfums und Spirituosen. Das Trio war im April des Vorjahres in weiten Teilen Niederösterreichs auf großer Diebestour unterwegs. Dabei sollen sie einmal auf einen Schlag 136 Duftwässerchen erbeutet haben. Diese wurden dann in der Heimat an den Mann und die Frau gebracht.
Es tut mir alles sehr leid. Ich verspreche, ich werde nie wieder nach Niederösterreich kommen, nicht einmal zu Besuch.
Angeklagter beim Prozess in St. Pölten
Kriminelle fassten Haftstrafen aus
„Bei der Menge an Diebesgut muss man ja zusammenarbeiten“, meint Herr Rat beim Prozess und verurteilt die beiden Gauner zu Haftstrafen. Der 56-Jährige muss für 18 Monate hinter Gitter, der 24-Jährige fasst 14 Monate aus.
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