Die Nachricht, dass ein Pflegestudium an der Krankenpflegeschule Zell am See vom Tisch ist, stößt in der Region auf viel Kritik. Für Bürgermeister Andreas Wimmreuter (SPÖ) ist in der Angelegenheit noch nicht das letzte Wort gesprochen.
Die Bürgermeister der Region kämpften schon mit einer Petition für die gehobene Ausbildung am Standort Zell am See. Jetzt legte Gesundheitslandesrätin Daniela Gutschi (ÖVP) wie berichtet fest: Die Bachelor-Schiene sei an der FH in Puch-Urstein und in Schwarzach mit 200 Plätzen ausreichend. In Zell am See soll der Fokus künftig ganz auf dem Berufsbild der Fachassistenz liegen. „Da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen“, so der Zeller Stadtchef Andreas Wimmreuter (SPÖ). Er betont: „Für uns ist es wichtig, dass wir die ganze Bandbreite an Pflegeberufen ausbilden.“
Mehrere Schultypen starten mit Herbst
Für Fachassistenz und Assistenz gehen im Herbst mehrere Schultypen an den Start: Am Zeller Spital direkt beginnt der erste Fachassistenz-Lehrgang in Vollzeit. Es gibt Kooperationen mit der Landwirtschaftsschule Bruck und der Handelsakademie. Und an der neuen Zeller HLA (mit Matura) entscheiden ab Herbst erste Jugendliche schon mit 14 Jahren für Pflege.
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