Mi, 21. November 2018

Clicker & Belohnung

29.10.2012 08:44

So können Sie Ihrer Katze Tricks beibringen

Sie denken, dass nur Hunde Kunststücke lernen können? Weit gefehlt, denn mit Geduld und ein paar einfachen Tricks können Sie auch Ihrer Katze Kommandos beibringen, die euch beide nicht nur unterhalten, sondern sich auch im Alltag bezahlt machen.

Um eine Katze erfolgreich zu trainieren, sind vier Dinge unbedingt erforderlich:

  1. Positive Verstärkung: Das gewünschte Verhalten muss sich für Ihren Stubentiger lohnen. Sie sollten beim Training also immer Futter dabei haben und mit einem Clicker arbeiten. Diesen "Knackfrosch" betätigen Sie immer, wenn die Katze ein Kommando richtig ausführt.
  2. Die positive Verstärkung steht und fällt mit dem richtigen Timing. Der "Click" muss sofort erfolgen, am besten in der Sekunde der gewünschten Verhaltensweise.
  3. Geduld ist der Schlüssel zum Erfolg, denn es braucht meist viele Wiederholungen und kleine Schritte, um das Ziel zu erreichen.
  4. Der Wille deines Stubentigers. Denn man kann und sollte eine Katze niemals zu etwas zwingen.

Am leichtesten lassen sich junge Katzen trainieren. "Lassen Sie sie für ihr Futter arbeiten, anstatt es ihr einfach hinzustellen", rät die Katzenexpertin Miriam Fields-Babineau. Doch auch ältere Stubentiger können noch einige Tricks lernen - dabei sollte man aber Rasse und Persönlichkeit des Tieres berücksichtigen. So wird beispielsweise Perserkatzen eine Tendenz zu "passiven Tricks" nachgesagt, während agile Arten wie die Bengalkatze gerne aktiv Kommandos ausführen.

Diese drei Kommandos und Tricks können Sie zum Beispiel mit Ihrer Katze üben:

"Komm"
Hört Ihre Katze, wenn Sie sie beim Namen rufen? Falls nicht, kann sie es lernen. Zu Beginn halten Sie Ihrem Liebling eine geöffnete Dose Futter vor die Nase, entfernen sich drei bis vier Meter und rufen sie. Bewegt sie sich in Ihre Richtung, sofort den Clicker betätigen und belohnen! Das wiederholen Sie mindestens vier- bis fünfmal, bevor Sie die Distanz langsam vergrößern.

"Bleib"
Sie haben Besuch, die Türe geht ständig auf und zu, und Sie müssen sich keine Sorgen um Ihre Katze machen, denn sie kennt das Kommando "Bleib". Klingt toll? Sie können es ihr beibringen! Am Anfang clickern und belohnen Sie schon nach wenigen Sekunden, in denen sie sich nicht vom Fleck bewegt hat. Die Zeitabstände werden ganz langsam vergrößert. Zwar ist es für Stubentiger schwierig, über längere Zeit im "Bleib" zu verharren, aber wenige Minuten können den Alltag schon sehr erleichtern.

Eine Türe schließen
Zuerst musst du Ihre Katze lehren, ein Objekt zu berühren. Das geht zum Beispiel mit einem Stück Papier, auf das Sie einen gut sichtbaren Kreis zeichnen. "Das normale Verhalten wäre, das Objekt mit der Nase zu berühren", so Fields-Babineau. "Sobald das passiert, betätigen Sie den Clicker!" Mit der Belohnung kann ein Kommando, etwa "Touch", eingeführt werden. Viele Wiederholungen später können Sie das Papier an Gegenständen anbringen, die Ihre Katze berühren soll, so auch an der Türe. Bestätigen Sie das gewünschte Verhalten, bis Sie das Papier entfernen können.

Was aber, wenn Sie eine besonders sture Katze daheim haben, die sich für Ihre Tricks nicht interessiert? "Ich glaube, dass jede Katze trainierbar ist, wenn man sie nur richtig motiviert", so Fields-Babineau. "Jedes Lebewesen würde für eine bestimmte Belohnung alles tun."

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