Inszenierung im Park

So sieht Shakespeare auf der Bühne der Natur aus

Salzburg
15.05.2024 08:00

Ab Freitag startet das Landestheater mit einer neuen Auflage von Shakespeare im Park. Dieses Mal wird es mystisch: Feen und Gespenster bevölkern den Schlosspark Leopoldskron.

„Draußen zu spielen, gibt einfach ganz andere Impulse. Man arbeitet ja mit dem, was um einen herum da ist. Zum Beispiel mit Baumwurzeln, den Geräuschen der Tiere und dem Publikum, das viel näher an uns dran ist als sonst“, erzählt Schauspielerin Leontine Dick. Sie ist Teil des Landestheaterensembles, das ab Freitag Ausschnitte aus Shakespeares Werken im Park von Schloss Leopoldskron zeigen wird.

Schauspielerin Leontine Dick (Bild: Tröster Andreas)
Schauspielerin Leontine Dick

Es ist das bereits elfte Jahr, in dem die Schauspieler die Natur zu ihrer Bühne machen. Diese Saison geht es auf der Freilicht-Bühne geheimnisvoll zu: Feen und Gespenster bevölkern den Park und erzählen schön schaurige Schicksale aus den shakespeareschen Stücken. Und da Feen bekanntlich fliegen können, ist auch Luftakrobatik ein fester Bestandteil des Theaterabends. Zwischen den saftig grünen Blättern der alten Bäume, schaukelt Leontine Dick ohne Höhenangst herum.

Die beiden Schauspieler Marco Dott und Leontine Dick (Bild: Tröster Andreas)
Die beiden Schauspieler Marco Dott und Leontine Dick

„Obwohl wir schon seit etlichen Jahren im Park des Schloss Leopoldskron spielen, entdecken wir hier in der Natur immer wieder neue Bühnen und Möglichkeiten. Es gibt auch Ecken, wo wir noch gar nie gespielt haben“, sagt Landestheater-Intendant Carl Philip von Maldeghem, der Shakespeare im Park inszeniert.

Gleich bleibt heuer die Möglichkeit, eine Stunde vor Vorstellungsbeginn ein Picknick zu machen. Körbe können vorab reserviert werden. Danach geht es Station für Station, Szene für Szene durch den weitläufigen Park des Schlosses. Rund zwei Stunden dauert die kulturelle Wanderung. Bleibt nur noch eines offen: Wie wird sich das Wetter präsentieren? „Wir haben festgestellt, dass im Sommer meistens um 20 Uhr Unwetter aufziehen – sofern denn welche kommen. Also haben wir den Beginn der Veranstaltung auf 18 Uhr vorverschoben. Somit sind wir bis 20 Uhr fertig und der Regen kann gerne jederzeit kommen“, nimmt von Maldeghem es gelassen.

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