Richtig ins Zeug legten sich auch die allerjüngsten Sänger der „Langen Nacht der Chöre“. Trotz typischem Salzburger Schnürlregen genossen unzählige Zuhörer die kostenlosen Darbietungen dutzender heimischer Chöre.
Gute Stimmung herrschte gestern bei der Langen Nacht der Chöre. Eröffnen durften Österreichs größtes Chor-Event Salzburger Kinder- und Jugendchöre. Da trat so manches Kind ein bisschen nervös von einem Fuß auf den anderen, hatten sie doch zahlreiche Zuhörer.
In der Sala Terrena an der Juridischen Fakultät eröffneten kleine Sänger der Volksschule Leopoldskron-Moos die Platz-Konzerte. Chorleiterinnen Martina Kapeller und Michaela Hangler konnten zufrieden sein. Die Mädchen und Buben waren voller Freude am Präsentieren der einstudierten Lieder.
Chöre laden zum „Schnuppern“ ein
„Die Kinder machen das toll. Sie haben auch lange geprobt“, sagte Zuhörerin Ursula Hanke, Großmutter einer kleinen Sängerin. Im Hof der Alten Residenz stimmten derweil Chorkinder des Salzburger Gymnasiums St. Ursula das „Zwiebelgeist“-Lied an. Musiklehrerin Diana Plasse und Kollege Christoph Klieber leiteten ihre Sänger fachkundig an.
Abends gaben dutzende Erwachsenenchöre aus allen Bezirken kostenlos ihr Können zum Besten. Darunter auch preisgekrönte Ensembles wie die „Naked Notes“ aus Seekirchen. Die 20 Sängerinnen und Sänger holten sich Ende April den zweiten Platz in der Kategorie „Popluläre Chormusik und Jazz“ beim internationalen Chorwettebewerb in Bad Ischl. Gesangsinteressierte können selbst proben: Viele Chöre öffnen in den nächsten Wochen ihre Türen zum „Schnuppern“.
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