Um durch die Jahrhunderte zu reisen, geht man im Waldviertler Stift Altenburg sprichwörtlich nur „einen Stock tiefer“. Denn dort wurde das Barockkloster über dem einstigen Kloster errichtet, das fast schon eine Ewigkeit nicht zugänglich war. Zur Saisoneröffnung im Doppeljubiläums-Jahr richtet man nun den Fokus darauf.
Auf eine außerordentliche Saison freut man sich heuer im Waldviertler Benediktinerstift Altenburg, die am 1. Mai beginnt: Dort wird mit 880 Jahren Klostergeschichte und 30 Jahren „Kloster unter dem Kloster“ ein Doppeljubiläum gefeiert. Erst 1994 wurde das Kloster, das lange verschollen unter dem Barockjuwel des 17. Jahrhunderts lag, für andere zugänglich gemacht.
Kloster auf Kloster gebaut
„Heute ist es schier unglaublich, dass unser Barockkloster direkt über die mittelalterliche Anlage hinweg gebaut worden ist. Es ist jedes Mal ein Erlebnis, die Zeugen des früheren Klosterlebens als unvergleichliche Reise durch die Jahrhunderte zu durchwandern“, betont Prior Michael Hüttl. Zum Jubiläum richte man deshalb den Fokus auf die zwei Epochen Klostergeschichte, die direkt übereinander stattfanden und im Jahr 1144 begann. Nach 20 Jahren Planung verband man die „alten Gemäuer“ mit der Architektur des 21. Jahrhunderts zu einer spannenden Einheit.
Versielles Veranstaltungsprogramm
Nachdem das Stift Altenburg reich mit Natur und Ruhe beschenkt ist, stehen neben vielen kulturellen Höhepunkten auch Spirituelles und Pflanzenkundliches auf dem Programm. Mehr Infos sind unter der Telefonnummer 02982/3451-0 oder auf E-Mail-Anfrage info@stift-altenburg.at erhältlich.
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