In Japan hat eine Schlange den weltberühmten Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen ausgebremst. Zunächst war unklar, ob es sich um eine Giftschlange handelte und wie sie in den Zug gelangt war. Denkbar ist, dass jemand das Tier unerlaubt an Bord genommen hat.
In Shinkansen dürfen die Fahrgäste kleine Hunde, Katzen und andere Tiere wie Tauben transportieren. „Wir haben Regeln, die es verbieten, Schlangen in den Shinkansen mitzubringen. Wir überprüfen aber nicht das Gepäck der Passagiere“, sagte ein Bahnsprecher. Dass eine wild lebende Schlange an einem der Bahnhöfe selbstständig in den Zug gekrochen sei, sei aber „schwer vorstellbar.“
Wir haben Regeln, die es verbieten, Schlangen in den Shinkansen mitzubringen. Wir überprüfen aber nicht das Gepäck der Passagiere.
Sprecher der Japanischen Bahn
Ersatzzug eingesetzt
Dass eine 40 Zentimeter lange Schlange in einem Zug zwischen Nagoya und Tokio sei, hatte ein Passagier am Dienstagabend dem Zugpersonal gemeldet. Zunächst war unklar, ob es sich um eine Giftschlange handelte. Der Hochgeschwindigkeitszug sollte ursprünglich nach Osaka weiterfahren, die Bahn entschied sich aber, für die Fahrt einen Ersatzzug einzusetzen. Das führte zu einer Verspätung von etwa 17 Minuten, was in Japan sehr viel ist.
Passagierinnen und Passagiere wurden bei dem Vorfall nicht verletzt, auch in Panik soll niemand geraten sein. Die Shinkansen-Züge sind seit 1964 in Betrieb und weltweit für ihre Pünktlichkeit und Sicherheit bekannt. Nach Angaben der japanischen Bahn kam es noch nie zu Unfällen, bei denen Fahrgäste ums Leben kamen oder verletzt wurden.
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