Das 1:3 im Derby gegen Oberwart war in Sachen Abstiegskampf ein herber Dämpfer. Schafft Draßburg noch den Verbleib in der Ostliga? Dafür kann man sich aber kaum noch „Umfaller“ leisten.
Beim Stand von 1:1 rund zehn Minuten vor Schluss das System umzustellen, genauer gesagt einen Innenverteidiger nach vorne zu beordern, ist in einem Ligaspiel nicht gang und gäbe. Danach setzte es noch zwei Gegentore, verlor Draßburg das wichtige Ostliga-Derby gegen Oberwart. Doch der ASV setzte alles auf eine Karte, wäre mit dem Remis offensichtlich nicht zufrieden gewesen. Am Ende steht man aber gar mit leeren Händen da.
„Super Moral“
„Die Umstellung war auch mit der Mannschaft so kommuniziert. Wir wollten unbedingt gewinnen. In unserer Situation hilft ein Punkt recht wenig weiter“, sagt Draßburgs Coach Michael Porics.
Womit er Recht hat. Doch durch die Niederlage ist Oberwart jetzt wohl endgültig außer Reichweite, wird der Kreis an Teams, die man noch abfangen kann – genauer gesagt muss – immer kleiner.
„Wir werden fünf Siege aus den restlichen sieben Spielen brauchen.
Draßburgs Coach Michael Porics über den Abstiegskampf
„Wir glauben aber weiter daran. Die Moral der Jungs ist top, der Spirit überragend. Wir werfen jetzt sicher nicht das Handtuch“, so Porics. Steigen vier Klubs aus der Ostliga ab, ist der Zug für den rot-goldenen Vertreter wohl schon abgefahren. Bei drei besteht Hoffnung. „Dafür werden wir aber fünf Siege aus den ausstehenden sieben Spielen brauchen“, weiß der Coach.
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