Im Damen-Einzel hat Viktoria Asarenka durch ihren erstmaligen Halbfinaleinzug bei den US Open die Führung in der Weltrangliste behauptet. "Das bedeutet mir viel, aber es ist nicht das Gleiche wie einen Titel zu gewinnen. Es ist nur eine Zahl", sagte die 23-jährige Weißrussin am Dienstag in New York.
Mit einem hart erkämpften 6:1-4:6-7:6(7:5)-Erfolg gegen Vorjahressiegerin Samantha Stosur erreichte Asarenka die Runde der letzten Vier. "Zum ersten Mal hier im Halbfinale zu stehen, ist ein unbeschreibliches Gefühl", sagte Asarenka. "Aber ich will noch mehr. Ich werde alles geben, um hier bis zum Ende dabei zu sein." Bei den Australian Open in diesem Jahr hatte sie ihren ersten und bisher einzigen Titel bei einem der vier wichtigsten Turniere gefeiert. Wäre Asarenka gegen Stosur ausgeschieden, hätte Scharapowa mit einem US-Open-Sieg die Weißrussin von Platz eins der Rangliste verdrängt.
Hurrikan-Ausläufer als Spielverderber
Ausläufer eines Hurrikans haben den Organisatoren in New York einen Strich durch die Rechnung gemacht. Außer der Partie Asarenka gegen Stosur konnte am Dienstag wegen anhaltender Regenfälle mit dem Spiel des Spaniers David Ferrer gegen Richard Gasquet aus Frankreich nur ein weiteres Einzel-Match ausgetragen werden. Ferrer zog mit einem 7:5-7:6-6:4-Erfolg ins Herren-Viertelfinale ein. Auch für den Rest der Woche ist Regen prognostiziert.
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