Bei der Autobahnabfahrt-Ost soll ein Kreisverkehr entstehen. Anrainer hoffen auf Entlastung. Der Rechnungshof muss das Gesamtprojekt noch prüfen.
Das Projekt Ostspange in Klagenfurt steht vor seinem Abschluss. Nach jahrelangen Gesprächen gehen die Planungen ins Finale. Sie betreffen u.a. den Neubau der Autobahnabfahrt im Osten der Stadt. Die Kosten betragen rund 16 Millionen Euro. „Es ist ein Gemeinschaftsprojekt des Landes, das 75 Prozent der Ausgaben trägt, mit der Stadt, die für 25 Prozent aufkommt“, sagt Volker Bidmon von der Straßenbauabteilung des Landes.
Bei der Abfahrt entsteht ein neuer Kreisverkehr. Die 2700 Meter lange Ostspange beginnt nach der Eisenbahnbrücke am Südring und führt bis zur Kreuzung Pischeldorfer Straße/Görtschitztalstraße. Die Planungen sehen Knoten im Bereich der Einmündung Pristounigstraße/Friedensgasse und der St.-Jakober-Straße vor. Der Bereich KIZ-Ost mit Amazon, Lutz und Magna soll entlastet werden.
Die Anrainer der St. Jakober-Straße klagen über den enormen Verkehr: „Das Problem beginnt um ein Uhr früh, wenn Hunderte Lkw zu den Großfirmen fahren. Ohne Überwachung des Tempo-30-Limits wäre das Leben schon jetzt unmöglich. Bei der OBI-Kreuzung kollabiert der Verkehr.“ Mit der neuen Ostspange wäre das Problem behoben. Das Gesamtprojekt wird dem Rechnungshof vorgelegt. In einem halben Jahr soll’s dafür grünes Licht geben.
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