Tierquälereien, die an die Öffentlichkeit gelangen, führen immer wieder zu einem Aufschrei in unserer Gesellschaft, zuletzt etwa in diesem Fall. Es geht dabei um Handlungen, die Tieren unnötiges Leid, Schmerz oder Schaden zufügen. In diesem Zusammenhang wird oft der Ruf nach härteren Strafen laut. Dies könnte jedoch auch im Kontext der sogenannten Nutztierhaltung weitreichende Folgen haben.
Vor dem Gesetz gilt: „Tiere sind keine Sachen; sie werden durch besondere Gesetze geschützt.“ Ferner heißt es auch: „Wer ein Tier roh misshandelt oder ihm unnötige Qualen zufügt, ist mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen zu bestrafen.“ Aber sind diese Strafen ausreichend? In Bezug auf das öffentliche Bewusstsein könnte eine härtere Bestrafung von Tierquälerei möglicherweise auch zu einer kritischeren Haltung gegenüber der industriellen Tierverwertung führen. Denn auch im Zuge dieser kommt es häufig dazu, dass Tiere leiden.
Wie sehen Sie persönlich den Stellenwert von Tieren in unserer Gesellschaft? Ist für Sie die Unterscheidung zwischen Nutztieren und Haustieren logisch und nachvollziehbar? Welche Problemfelder könnten sich Ihrer Meinung nach dadurch, auch in Bezug auf Tierquälerei, ergeben? Wie könnte man die Gesellschaft besser über die Rechte und das Wohlergehen von Tieren aufklären? Schreiben Sie uns Ihre Gedanken dazu in die Kommentarsektion!
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