Ein Baum, der durch starke Böen auf einer Böschung entwurzelt wurde, stürzte am Donnerstag auf ein Gebäude des Kraftwerks Plankenau in St. Johann im Pongau.
Nur wenige Meter verfehlte der meterhohe, umgestürzte Baum die Stromleitungen des Kraftwerks. Der Nadelbaum hinterließ dennoch Schäden am Bundesgebäude. Der Zaun des Grundstücks wurde in Mitleidenschaft gezogen, ebenso ein Nebengebäude des Kraftwerks, auf dem der Baum zum Liegen kam.
Der Nadelbaum wurde mittels Krans von der Freiwilligen Feuerwehr St. Johann im Pongau gesichert, abgeschnitten und danach entfernt.
Das Kraftwerk Plankenau ist seit 1922 in Betrieb und nutzt als zweite Staustufe das Wasser der Großarler Ache entlang der Liechtensteinklamm. Es werden pro Jahr etwa 56,7 Mio. kWh elektrische Energie erzeugt, womit rund 16.200 Haushalte mit sauberem Strom versorgt werden.
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