Erstmals „probierte“ die Landecker Stadtführung im letzten Sommer eine Fußgängerzone in der Malserstraße. Ein Marktforschungsinstitut wurde beauftragt, ihre Akzeptanz zu eruieren. Die Zeichen stehen auf Wiederholung.
Erstmals verwandelte sich die Malserstraße in Landeck im Sommer für sechs Wochen in eine Fußgängerzone. Die Einigkeit, die in Telfs und Imst in puncto Verbannung des Verkehrs aus dem Zentrum herrscht, gab es vor allem im Vorfeld nicht. Die Gewerbetreibenden waren gespalten. Gerade deswegen wollte man den „Pilotversuch“ genauestens analysieren.
Über das Regionalmanagement RegioL wurde von der Stadt ein Marktforschungsinstitut mit der Evaluierung beauftragt, das Resultat wurde in der jüngsten Gemeinderatssitzung präsentiert.
Drei von zehn Unternehmern möchten keine Wiederholung
Befragt wurde eine repräsentative Anzahl von Besuchern, Anwohnern und Betrieben. Insgesamt wird die Sommer-Fußgängerzone von den Besuchern positiv wahrgenommen. Vor allem junge Anwohner bewerten sie gut. Auch die Erreichbarkeit der Malserstraße habe sich verbessert. Jeder zweite Unternehmer gibt an, dass die Einführung der Fußgängerzone für das Unternehmen „sehr positiv“ war. Allerdings nehmen drei von zehn Geschäftsleuten den Versuch als negativ wahr.
Positive Bewertung von 92 Prozent der Besucher
92 Prozent der Besucher geben insgesamt eine positive Bewertung ab, die Hälfte der Anwohner möchte gar eine dauerhafte Fußgängerzone. Das sehen nur 31 Prozent der Betriebe so, ein weiteres Drittel möchte bei der Sommer-Fußgängerzone bleiben und das dritte Drittel wünscht sich keine Wiederholung.
In der Stadtführung wurde die Analyse positiv wahrgenommen. Landecks Vize Thomas Hittler: „Wahrscheinlich wird es eine Wiederholung im Sommer geben, über Details müssen wir erst beraten.“
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