„Red Bull bricht auseinander“, schlägt der ehemalige Formel-1-Fahrer Ralf Schumacher Alarm. Vor allem, weil sich Design-Genie Adrian Newey nun nach einer neuen Aufgabe umsehen soll, britischen Medienberichten zufolge den Rennstall verlassen will.
„Adrian Newey braucht Harmonie, der braucht eine gute Atmosphäre“, erklärte Schumacher bei Sky. Die Causa Horner ist nach wie vor präsent, der Machtkampf im Konzern hält weiter an. Es folgten Spekulationen über einen Rauswurf von Helmut Marko, der wiederum einen Abgang von Max Verstappen zur Folge haben hätte können.
Newey der erste Dominostein?
Und Newey scheint nun genug zu haben. Der 65-Jährige war mit seinem Aerodynamik-Know-how in den vergangenen Jahren maßgeblich an den vier WM-Titeln von Sebastian Vettel und den drei Titeln von Max Verstappen beteiligt. Newey könnte der erste Dominostein sein, der bei Red Bull fällt. Laut Schumacher denkt auch Verstappen „schon darüber nach“, das Team zu verlassen, „auch Dr. Helmut Marko, wenn man ihn so beobachtet.“
Ich gebe Red Bull noch zwei Jahre und wenn sie weiter an Horner festhalten, dann wird das Team in der Mittelmäßigkeit versinken. Da bin ich mir ziemlich sicher.
Ralf Schumacher
Mercedes-Teamchef Toto Wolff möchte Verstappen unbedingt verpflichten, wie er zuletzt immer wieder öffentlich betonte.
Schumacher wagte eine düstere Prognose: „Ich gebe Red Bull noch zwei Jahre und wenn sie weiter an Horner festhalten, dann wird das Team in der Mittelmäßigkeit versinken. Da bin ich mir ziemlich sicher.“
Nächstes Wochenende will Red Bull jedenfalls wieder mit Leistung überzeugen. Am 5. Mai steht der Große Preis von Miami auf dem Programm.
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