Der Bludenzer Stadtpolitiker Antonio Della Rossa wird Spitzenkandidat der SPÖ Vorarlberg für die kommende Nationalratswahl. Die Personalie kommt durchaus überraschend, da Della Rossa bislang nur in der zweiten Reihe stand.
Zwar hat sich Della Rossa in seiner Heimatstadt Bludenz den Ruf eines umtriebigen Kommunalpolitikers erarbeitet, im restlichen Vorarlberg war sein Bekanntheitsgrad bislang allerdings überschaubar. Das dürfte sich schnell enden, wird er doch nun zum Gesicht der Ländle-Sozis für die kommende Nationalratswahl. Landeschef Mario Leiter, ebenfalls ein Bludenzer, ist sich jedenfalls sicher, dass der erweiterte Parteivorstand einen guten Griff getätigt hat: „Wir sind überzeugt, dass Antonio Della Rossa die richtige Wahl ist, um die Anliegen unserer Heimat auf nationaler Ebene zu vertreten. Sein Engagement für die Gemeinschaft und seine fachliche Kompetenz sind genau das, was wir für ein gerechteres und solidarischeres Österreich benötigen.“
Antonio Della Rossa wurde 1982 in Feldkirch geboren und ist bereits seit 27 Jahren auf verschiedenen Ebenen politisch engagiert – aktuell ist der studierte Politikwissenschaftler SPÖ-Stadtparteiobmann und Stadtvertreter in Bludenz. Beruflich war Della Rossa lange in der Jugendarbeit aktiv, seit einem Jahr ist er als selbstständiger Politikberater tätig. „Mein Ziel ist es, die Stimme Vorarlbergs im Nationalrat stark zu machen und die Herausforderungen unseres Bundeslandes die notwendige Aufmerksamkeit zu verschaffen. Ich stehe für ein solidarisches Miteinander, soziale Gerechtigkeit und eine Kulturpolitik, die allen zugutekommt“, so der leidenschaftliche Musiker.
Mein Ziel ist es, die Stimme Vorarlbergs im Nationalrat stark zu machen und die Herausforderungen unseres Bundeslandes die notwendige Aufmerksamkeit zu verschaffen.
Antonio Della Rossa
Auf Listenplatz zwei folgt Martina Dell-Osbel. Während für Della Rosse ein Platz im Nationalrat sehr realistisch ist, hat die Bregenzerin nur theoretische Chancen – damit sie ins Parlament einzieht, müsste die SPÖ in Vorarlberg ein sensationelles Wahlergebnis von deutlich über 20 Prozent einfahren.
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