Die 25-jährige Wienerin Birgit Koschischek schlug am Samstag im Aquatics Centre über 100 Meter Delfin in 1:00,54 Minuten an und war damit in ihrem Vorlauf nur Achte und Letzte, insgesamt klassierte sie sich als 37. von 42 Athletinnen. Für das von ihr angestrebte Semifinale der besten 16 wären 58,74 Sekunden nötig gewesen. Der von ihr gehaltene österreichische Rekord liegt bei 58,80 Sekunden.
Nach Koschischek ist auch Jördis Steinegger weit hinter den Erwartungen geblieben. In 4:45,80 Minuten wurde die 29-Jährige über 400 Meter Lagen ebenfalls Letzte ihres Heats. Auf ihren vor einem Jahr bei der Shanghai-WM fixierten OSV-Rekord fehlten der Steirerin 4,49 Sekunden.
Auch Superstars ließen sich im Vorlauf Zeit
Doch nicht nur die Österreicherinnen blieben hinter ihren Bestzeiten. Schwimm-Superstar Michael Phelps hat am Samstag in seinem ersten Rennen bei den Olympischen Spielen in London ein Ausscheiden im Vorlauf nur knapp vermieden. Der US-Amerikaner, der gemeinsam mit seinem Landsmann Ryan Lochte als Gold-Favorit über 400 Meter Lagen gilt und über diese Strecke seinen dritten Olympiasieg in Folge anpeilt, wurde als Sieger seines Laufs in 4:13,33 Minuten gestoppt, erreichte aber nur die insgesamt achtbeste Zeit. Der 14-fache Olympiasieger blieb nur 0,07 Sekunden vor dem neuntplatzierten Ungarn Laszlo Cseh, der als Olympia-Zweiter von Peking ausschied.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.