26.07.2012 16:21 |

Gegen den Weltbesten

Nach Aufwärmrunde wartet Hammer-Gegner auf Paischer

In der Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm bekommt es Ludwig Paischer am Samstag in der Londoner ExCeL-Arena zunächst mit dem unbekannten Jacob Gnahoui aus Benin zu tun, ehe er gegen Rischod Sobirow - Weltranglisten-Erster, Weltmeister 2010 und 2011 - aus Usbekistan Aufstellung nimmt.

Erst kürzlich hatte Paischer betont, dass er keinen Angstgegner habe. Er erinnerte daran, dass er es Peking in Runde zwei mit Craig Fallon zu tun bekommen habe, gegen den er damals eine negative Bilanz aufwies. "Ich habe es im Kopf geschafft und ihn geschlagen." Gelingt ihm vier Jahre später Ähnliches, kann der nun 30-Jährige weit kommen und seinen Medaillen-Coup von 2008 wiederholen, als er Silber mit nach Hause nahm.

Stollberg: "Auftaktgegner sind für alle drei machbar"
ÖJV-Trainer Klaus-Peter Stollberg, der stellvertretend für Österreich bei der Auslosung anwesend war, bescheinigt allen drei rot-weiß-roten Athleten eine sehr gute Form. Warnte aber auch davor, die vermeintlich schwächeren ersten Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. "Das darf nicht zu Leichtsinn führen, hier kann jeder gefährlich werden, man muss konzentriert zur Sache gehen."

Paischer, der 1988 nach der zweiten Goldmedaille von Peter Seisenbacher vom Olympiasieg zu träumen begonnen hat, will alles dafür geben, sich diesen Wunsch zu erfüllen. "Es sind zehn bis zwölf Kämpfer, die eine Medaille gewinnen können. Ich gehöre auch dazu", meinte der Salzburger, der auf eine gute Tagesverfassung hofft. "Die Kurve ist angestiegen, er weiß, dass er vorne mit dabei sein kann", sagte sein Trainer Taro Netzer. "Das Um und Auf ist der Kopf, er muss da sein, muss bereit sein."

Papierform spricht für Filzmoser
Am Montag kämpft Sabrina Filzmoser gegen die Kanadierin Joliane Melancon, anschließend wartet Hortance Diedhiou aus Senegal. Wenn es nach der Papierform geht, sind beide Gegnerinnen absolut zu knacken. Im Viertelfinale könnte es zu einem Duell mit der starken Britin Sarah Clark kommen.

Hilde Drexler muss am Dienstag zuerst gegen Rizlen Zouak aus Marokko auf die Matte, in Runde zwei hält sich nach Freilos bereits die Israelin Alice Schlesinger bereit. "Die Marokkanerin hat Hilde schon geschlagen, es ist eine recht kräftige Kämpferin, die viel kontert. Da muss man taktisch gut vorgehen. Die Chance ist jedenfalls da", meinte Stollberg.

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