Die 186. Vollversammlung der Tiroler Arbeiterkammer hat am Freitag Erwin Zangerl erneut zum Präsidenten gewählt. Das Votum der 70 Kammerräte erfolgte einstimmig, teilte die AK im Anschluss mit. Neben Zangerl wurden auch die Vizepräsidenten und der Vorstand gewählt.
Das gesamte Präsidium wird für die fünfjährige Funktionsperiode erneut nur von Vertretern der Zangerl-Liste AAB-FCG besetzt sein. Als Vizepräsidenten kamen Andrea Ager sowie Klaus Rainer und Christoph Stillebacher zum Zug.
In den Vorstand wurden - neben dem Präsidenten und seinen Stellvertretern - die Kammerrätinnen Doris Bergmann, Tanja Rupprecht und Birgit Seidl sowie Kammerrat Thomas Lintner (alle AAB-FCG) gewählt. Zudem werden Bernhard Höfler und Herbert Frank (FSG) sowie Landtagsabgeordneter Patrick Haslwanter (FPÖ) im Vorstand Platz nehmen.
Appelle an die Landesregierung
Zangerl - der seit 2008 als AK-Präsident fungiert - appellierte bei seiner Wiederwahl an die teils anwesende schwarz-rote Landesregierung, insbesondere die Teuerung weiter im Blick zu haben und kündigte an, weiter „Druck“ auf die politisch Verantwortlichen zu machen. Die Menschen brauchen „soziale Sicherheit und wirtschaftliche Perspektiven.“ „Es muss wieder möglich gemacht werden, dass sich Tirols Arbeitnehmer-Familien Eigentum schaffen können“, sagte der 66-jährige Arbeiterkammerchef.
Die schwarze AAB-FCG-Liste des Präsidenten hatte bei der AK-Wahl ihre absolute Mehrheit trotz Verlusten gehalten. Sie landete bei 59,2 Prozent der Stimmen (2019: 61,4) und stellt 43 Mandate.
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