Mit dem gestrigen 29. Februar verabschiedet sich der meteorologische Winter und der Frühling klopft an der Türe. Die kalte Jahreszeit war heuer viel zu mild. Das Winterwonderland blieb aus.
Dieser Winter war kein er, wie er im Buche steht. „Es gab doppelt so viel Niederschlag wie üblich. 850 Liter pro Quadratmeter an Niederschlag sind am Loibl gefallen. Und das bei viel zu milden Temperaturen. Das führte auch dazu, dass in den Tälern und Becken kaum Schnee liegengeblieben ist!“, zieht Wetterexperte Michele Salmi von Ubimet Bilanz anlässlich des heute beginnenden meteorologischen Frühlings.
Kalte Phase hielt nicht lange an
Einen kurzen Kälte-Ausreißer gab es Mitte Jänner in Weitensfeld bei minus 16 Grad. Die kalte Phase hielt aber nicht lange an. Den absoluten Top-Wert lieferte Millstatt Anfang Feber mit 19,8 Grad, das erinnerte eher an ein Frühlingserwachen. In Oberkärnten lagen die Temperaturen um vier, in Unterkärnten sogar um zehn Grad über dem Durchschnitt. Auch auf den Bergen machte sich die Sonne bemerkbar, sie schien in etwa 430 Stunden auf der Kanzelhöhe und am Dobratsch. Im Gegensatz zu Klagenfurt, hier wurden 300 Sonnenstunden verzeichnet, was dem langjährigen Durchschnitt entspricht.
So wird der kommende Monat
„Aus jetziger Sicht nehmen die Temperaturen im März ab nächster Woche langsam etwas ab“, so Salmi. Für die ersten paar Tage des Frühlingsbeginns geht es jetzt aber erst einmal mild und leicht beständig weiter. Die Höchstwerte liegen bei 10 bis 13 Grad. Frischer, bei einstelligen Werten, wird es ab 1000 Metern.
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