Mit gerade einmal 20 Jahren dürfte der Sozialdemokrat Elias Wehinger wohl der jüngste Bürgermeisterkandidat Vorarlbergs sein. In der Montfortstadt will er mit seinem Team, dem auch die Landesvorsitzende der SPÖ Frauen, Stefanie Matei, angehört, für frischen Wind sorgen.
An Selbstbewusstsein mangelt es dem 20-Jährigen jedenfalls nicht: Ein Jahr vor den Gemeindewahlen gab der Stadtparteivorsitzende der Feldkircher SPÖ bekannt, in der zweitgrößten Kommune Vorarlbergs für das Amt des Bürgermeisters kandidieren zu wollen. Die Berufserfahrung des 20-Jährigen beläuft sich auf seine Tätigkeit als Zivildiener bei der Stiftung Jupident (August 2023 bis April 2024) sowie ein Praktikum beim Konsument:innenschutz bei der Arbeiterkammer Vorarlberg (2019). Sein politisches Engagement startete Elias Wehinger bereits zur Schulzeit, unter anderem als Vorsitzender der Jungen Generation in der SPÖ Vorarlberg.
Stillstand in der Montfortstadt
Unter Bürgermeister Wolfgang Matt befinde sich die Montfortstadt im Stillstand, befand der junge Sozialdemokrat am Dienstag im Rahmen einer Pressekonferenz. Das Leben in Feldkirch sei nicht mehr leistbar und die ÖVP-geführte Stadtregierung biete keine Lösungen. Auch mit dem Nachfolger Matts ist er offenbar unzufrieden. „Anstelle der versprochenen Verjüngung wird ein Übergangsbürgermeister installiert, der derzeit auf dem dreizehnten Mandat der ÖVP in der Stadtvertretung sitzt. Dass man sich dabei für einen ehemaligen FPÖ-Spitzenkandidaten entscheidet, zeigt, wie verzweifelt und ideenlos die Feldkircher Volkspartei ist.“
Landesparteichef Mario Leiter sieht die Kandidatur Wehingers als ein Zeichen der Verjüngung. „Gemeinsam mit Stefanie Matei und dem Team der SPÖ Feldkirch wird Elias Wehinger viel Positives für ein modernes Feldkirch bewirken“, ist der Bludenzer überzeugt.
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