Sand und Strand vor Afrika statt Schnee auf mitteleuropäischen Gletschern. ÖSV-Skicrosserin Sonja Gigler, die sich im Februar erneut das Kreuband gerissen hatte, gönnte sich zuletzt eine Auszeit am Meer. Auch ihre Vorarlberger Landsfrau Leonie Lussnig, kann derzeit vom Skifahren nur träumen.
Während die Ländle-Herren bereits voll in den Vorbereitungen für die neue Saison stecken, müssen sich Vorarlbergs Skicrosserinnen in Geduld üben. Für Sonja Gigler, die sich im Februar zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres das Kreuzband gerissen hatte und sich aktuell eine verdiente Reha-Auszeit beim Strandurlaub auf Zanzibar und anschließend bei einer Safari in Tansania gönnt, gibt es bislang noch keinen konkreten Comeback-Fahrplan.
Und auch bei Shootingstar Leonie Lussnig ist nach ihrem Bandscheibenvorfall im September unklar, wann sie wieder ins Training einsteigt. „Derzeit kann ich nicht viel mehr machen, als Spazieren gehen“, erzählt die Kästle-Pilotin, die vorigen Winter auf Anhieb im Europacup aufs Podest gefahren war. „Neben der Vorbereitung auf die Matura versuche ich die Zeit aber sinnvoll zu nutzen.“
Sponsorsuche und Homepage
So treibt die 18-jährige Oberländerin auch die Suche nach einem Kopfsponsor voranzutreiben. „Zudem habe ich gerade erst unter leonielussnig.com meine eigene Homepage gelaunched“, verrät die Rauch Racerin, die am 3. Dezember eine weitere MR-Untersuchung erwartet. „Danach wird entschieden, ob operiert werden muss“, sagt Leonie.
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